Auf den Punkt! – Die Prostatamassage

Man bezeichnet sie auch als männlichen G-Punkt – die Prostata, eine etwa wallnussgroße Drüse im Unterbauch des Mannes. Sie umschließt die Harnröhre und produziert jene Flüssigkeit, die als Transportmittel für das aus den Hoden aufsteigende Sperma dient.

Bei sexueller Erregung ist die Drüse im Anus gut zu ertasten. Die Prostata befindet sich bauchwärts etwa 5 bis 6 cm hinter dem Analeingang. Genau genommen berührt man(n) dabei gar nicht die Prostata selbst, sondern lediglich eine glatte Wölbung im Mastdarm, die von der davor liegenden, prall mit Samenflüssigkeit gefüllten Drüse verursacht wird.

Die Massage der Prostata empfinden viele Männer als sehr angenehm und erregend; einige können dadurch sogar zum Orgasmus gelangen, ohne ihren Penis auch nur zu berühren. Die „klassische Prostatamassage“ ist aber meist eine Kombination aus analer Massage und Masturbation.

Und so geht’s:

Um Verletzungen vorzubeugen sollten Anus, Finger und/oder Analtoys vor der Massage mit Gleitmittel, Babylotion oder Vaseline gepflegt und der anale Schließmuskel durch eine sanfte Massage entspannt werden.

Während der Mann – mit gespreizten, angewinkelten  Beinen auf dem Rücken liegend – sich selbst befriedigt, führt er oder sein/e Partner/in einen Finger in den Anus ein, ertastet behutsam den G-Punkt und massiert diesen z. B. durch kreisende Bewegungen oder rhythmisch stärker und schwächer werdenden Druck. Stoßbewegungen, etwa mit einem speziellen Prostata-Vibrator, sind ebenfalls möglich. Derartige Vibratoren dehnen zugleich die Analmuskulatur, was ebenfalls lustvolle Gefühle auslöst. Zudem sind Prostata-Vibratoren anatomisch so gestaltet, dass sie den G-Punkt exakt treffen und durch Vibrationen verwöhnen.

Dieser extrem lustvolle Vorgang lässt sich durch Pausen oder sich abwechselnde Stimulationsmethoden verlängern. Je länger der Mann die Massage aushält, umso intensiver nimmt er die erregenden Gefühle wahr, denn durch die permanenten Bewegungen wird die Durchblutung des gesamten Unterleibes enorm forciert.

Der wachsende Druck in der Prostata wird meist als wohliges Brennen oder wellenartiges, heißes Lustgefühl wahrgenommen, das den ganzen Unterbauch durchflutet.

Beim Orgasmus entleert sich die Prostata explosionsartig. Jetzt drückt der Mann fest auf die nun deutlich fühlbare Wölbung im Darm.

Die pulsierende, sich entleerende Prostata wird dadurch auf dem Höhepunkt der Lust ähnlich einer Zitrone regelrecht ausgequetscht. Der zusätzliche Druck bewirkt einen extrem intensiven Orgasmus, der von einer außergewöhnlich heftigen, reichhaltigen Ejakulation begleitet wird.

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