Schlafzimmerspielzeug – Sexualtherapie im heimischen Liebesnest

Es mag skurril klingen, aber Sexspielzeuge erfüllen heute immer öfter auch sexualtherapeutische Zwecke. Dabei erzielen sie auf einfache Weise erstaunliche Wirkungen, sind etwa im Vergleich zu diversen Pillen deutlich preiswerter, diskret rezeptfrei zu beschaffen und außerdem frei von Nebenwirkungen.

Die Hartmacher

Erektionsstörungen zählen zu den häufigsten sexuellen Funktionsstörungen beim Mann. Dabei fließt entweder zu wenig Blut in die Penisschwellkörper hinein oder es kann ungehindert wieder abfließen, weil die Wechselwirkung körpereigener Enzyme und Botenstoffe gestört ist. Hier kann z. B. ein Penisring helfen. Richtig angelegt und in passender Größe unterbindet er den Blutabfluss aus dem Glied, ohne jedoch den Bluteinstrom zu behindern. Als Folge kommt es zu einer lang anhaltenden Erektion, wodurch der Penis nicht nur ausgesprochen hart, sondern auch empfindsamer für sexuelle Stimulationen wird.

Als Mittel gegen vorzeitigen Samenerguss kommt der Hodenring infrage. Er wird oberhalb der Hoden um den Hodensack gelegt. Ähnlich wie bei dem entsprechenden Handgriff mit Daumen und Zeigefinger werden die Hoden dadurch vom Körper weg in das Skrotum gedrückt, was zu einer Minderung der sexuellen Erregung des Mannes und damit zu einer Verzögerung von Orgasmus und Ejakulation führt.

Weiblicher Orgasmus – (k)ein Zufall!

Zahlreiche Mädchen und Frauen erleben durch vaginale Stimulation ALLEIN nur selten oder nie einen Orgasmus. Ursache dafür ist oft die völlige Unkenntnis des männlichen Partners oder der Frau selbst über die Rolle der Klitoris beim Liebesspiel. Um einen zutiefst befriedigenden, nachhaltigen Orgasmus zu bekommen, benötigen viele Frauen AUCH oder AUSSCHLIESSLICH eine gezielte Stimulation ihrer Klitoris. Genau dieser Erkenntnis tragen die meist VON Frauen FÜR Frauen entwickelten Auflegevibratoren Rechnung. Aber auch fast alle anderen Vibratormodelle, gezielt klitoral verwendet, sind fast schon eine Orgasmusgarantie auch für solche Nutzerinnen, die bislang vergeblich auf ein lustvolles Finale erotischer Zweisamkeit gehofft haben.

Kraftvoll “zupacken” können …

Intensität und Tiefe des weiblichen Orgasmus lassen sich durch gezieltes Beckenbodentraining verbessern. Hierzu gibt es spezielle Dildos, deren Wirkung darauf beruht, dass die für ihre Größe erstaunlich schweren Toys allein mit der Kraft der Vaginalmuskulatur über einen längeren Zeitraum in der Scheide festgehalten werden. Langfristig werden so die „Liebesmuskeln“ trainiert – das sexuelle Erleben von Frau (und Mann!) verbessert sich.

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