Monats-Archive: November 2011

Auf den Punkt! – Die Prostatamassage

Man bezeichnet sie auch als männlichen G-Punkt – die Prostata, eine etwa wallnussgroße Drüse im Unterbauch des Mannes. Sie umschließt die Harnröhre und produziert jene Flüssigkeit, die als Transportmittel für das aus den Hoden aufsteigende Sperma dient.

Bei sexueller Erregung ist die Drüse im Anus gut zu ertasten. Die Prostata befindet sich bauchwärts etwa 5 bis 6 cm hinter dem Analeingang. Genau genommen berührt man(n) dabei gar nicht die Prostata selbst, sondern lediglich eine glatte Wölbung im Mastdarm, die von der davor liegenden, prall mit Samenflüssigkeit gefüllten Drüse verursacht wird.

Die Massage der Prostata empfinden viele Männer als sehr angenehm und erregend; einige können dadurch sogar zum Orgasmus gelangen, ohne ihren Penis auch nur zu berühren. Die „klassische Prostatamassage“ ist aber meist eine Kombination aus analer Massage und Masturbation.

Und so geht’s:

Um Verletzungen vorzubeugen sollten Anus, Finger und/oder Analtoys vor der Massage mit Gleitmittel, Babylotion oder Vaseline gepflegt und der anale Schließmuskel durch eine sanfte Massage entspannt werden.

Während der Mann – mit gespreizten, angewinkelten  Beinen auf dem Rücken liegend – sich selbst befriedigt, führt er oder sein/e Partner/in einen Finger in den Anus ein, ertastet behutsam den G-Punkt und massiert diesen z. B. durch kreisende Bewegungen oder rhythmisch stärker und schwächer werdenden Druck. Stoßbewegungen, etwa mit einem speziellen Prostata-Vibrator, sind ebenfalls möglich. Derartige Vibratoren dehnen zugleich die Analmuskulatur, was ebenfalls lustvolle Gefühle auslöst. Zudem sind Prostata-Vibratoren anatomisch so gestaltet, dass sie den G-Punkt exakt treffen und durch Vibrationen verwöhnen.

Dieser extrem lustvolle Vorgang lässt sich durch Pausen oder sich abwechselnde Stimulationsmethoden verlängern. Je länger der Mann die Massage aushält, umso intensiver nimmt er die erregenden Gefühle wahr, denn durch die permanenten Bewegungen wird die Durchblutung des gesamten Unterleibes enorm forciert.

Der wachsende Druck in der Prostata wird meist als wohliges Brennen oder wellenartiges, heißes Lustgefühl wahrgenommen, das den ganzen Unterbauch durchflutet.

Beim Orgasmus entleert sich die Prostata explosionsartig. Jetzt drückt der Mann fest auf die nun deutlich fühlbare Wölbung im Darm.

Die pulsierende, sich entleerende Prostata wird dadurch auf dem Höhepunkt der Lust ähnlich einer Zitrone regelrecht ausgequetscht. Der zusätzliche Druck bewirkt einen extrem intensiven Orgasmus, der von einer außergewöhnlich heftigen, reichhaltigen Ejakulation begleitet wird.

Schlafzimmerspielzeug – Sexualtherapie im heimischen Liebesnest

Es mag skurril klingen, aber Sexspielzeuge erfüllen heute immer öfter auch sexualtherapeutische Zwecke. Dabei erzielen sie auf einfache Weise erstaunliche Wirkungen, sind etwa im Vergleich zu diversen Pillen deutlich preiswerter, diskret rezeptfrei zu beschaffen und außerdem frei von Nebenwirkungen.

Die Hartmacher

Erektionsstörungen zählen zu den häufigsten sexuellen Funktionsstörungen beim Mann. Dabei fließt entweder zu wenig Blut in die Penisschwellkörper hinein oder es kann ungehindert wieder abfließen, weil die Wechselwirkung körpereigener Enzyme und Botenstoffe gestört ist. Hier kann z. B. ein Penisring helfen. Richtig angelegt und in passender Größe unterbindet er den Blutabfluss aus dem Glied, ohne jedoch den Bluteinstrom zu behindern. Als Folge kommt es zu einer lang anhaltenden Erektion, wodurch der Penis nicht nur ausgesprochen hart, sondern auch empfindsamer für sexuelle Stimulationen wird.

Als Mittel gegen vorzeitigen Samenerguss kommt der Hodenring infrage. Er wird oberhalb der Hoden um den Hodensack gelegt. Ähnlich wie bei dem entsprechenden Handgriff mit Daumen und Zeigefinger werden die Hoden dadurch vom Körper weg in das Skrotum gedrückt, was zu einer Minderung der sexuellen Erregung des Mannes und damit zu einer Verzögerung von Orgasmus und Ejakulation führt.

Weiblicher Orgasmus – (k)ein Zufall!

Zahlreiche Mädchen und Frauen erleben durch vaginale Stimulation ALLEIN nur selten oder nie einen Orgasmus. Ursache dafür ist oft die völlige Unkenntnis des männlichen Partners oder der Frau selbst über die Rolle der Klitoris beim Liebesspiel. Um einen zutiefst befriedigenden, nachhaltigen Orgasmus zu bekommen, benötigen viele Frauen AUCH oder AUSSCHLIESSLICH eine gezielte Stimulation ihrer Klitoris. Genau dieser Erkenntnis tragen die meist VON Frauen FÜR Frauen entwickelten Auflegevibratoren Rechnung. Aber auch fast alle anderen Vibratormodelle, gezielt klitoral verwendet, sind fast schon eine Orgasmusgarantie auch für solche Nutzerinnen, die bislang vergeblich auf ein lustvolles Finale erotischer Zweisamkeit gehofft haben.

Kraftvoll “zupacken” können …

Intensität und Tiefe des weiblichen Orgasmus lassen sich durch gezieltes Beckenbodentraining verbessern. Hierzu gibt es spezielle Dildos, deren Wirkung darauf beruht, dass die für ihre Größe erstaunlich schweren Toys allein mit der Kraft der Vaginalmuskulatur über einen längeren Zeitraum in der Scheide festgehalten werden. Langfristig werden so die „Liebesmuskeln“ trainiert – das sexuelle Erleben von Frau (und Mann!) verbessert sich.

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